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Stolpersteinverlegung in Hückelhoven

Am 8. Dezember nahmen Schülerinnen und Schüler der AG „Gegen das Vergessen“ unserer Schule gemeinsam mit Frau Gantevoort an der Verlegung eines so genannten Stolpersteins teil.

Stolpersteine sind Gedenksteine, die an Personen erinnern, die im Nationalsozialismus verfolgt, misshandelt oder sogar getötet wurden. Sie werden an den Stellen verlegt, wo die Menschen vor etwa 80 Jahre gelebt haben. Sie sollen uns daran erinnern, dass wir nicht gedankenlos an unserer Vergangenheit vorbeigehen, sondern uns bewusst machen, dass hier ein Mensch gelebt hat, der seinen Einsatz für andere mit seinem eigenen Leben bezahlt hat.

In der Mokwastraße 8 in Hückelhoven lebte bis August 1944 Friedrich Guczka. Herr Guczka war Bergmann und ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. Er setzte sich für demokratische Werte und für verfolgte Menschen ein und war Mitglied der SPD. Im August 1944 wurde er verhaftet in ein Lager in der Nähe von Köln gebracht. Von dort aus wurde er in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert, wo er ermordet wurde.

Weiterhin wurde vor der Zeche Sophia Jacoba eine Stolperschwelle verlegt. Sie soll an ein 1944 dort errichtetes Arbeitserziehungslager erinnern. Hier wurden politische Gegner der Nationalsozialisten, sogenannte „Arbeitsverweigerer“ und ausländische Zwangsarbeiter gefangen gehalten. Sie wurden misshandelt, gequält und 74 Inhaftierte sogar getötet.

Die Schwelle soll uns wie die Stolpersteine daran erinnern, dass wir uns auch heute für die Menschen einsetzen sollen, die aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Religionszugehörigkeit Benachteiligungen erfahren.