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Jahresmotto 18/19: Lehren und lernen im Team

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Werteerziehung

Zielsetzung

Was wollen wir erreichen?

Hausaufgaben-konzept

Hausaufgabenmanager, Nacharbeiten & Co.

Logo und Slogan

Wofür stehen wir?

LAMA

Dokumentation der Schullaufbahn

Verkehrs- erziehung

Fahrradprüfung-Busschule-Mofaausbildung

Sozial-verhalten

Wie gehen wir miteinander um?

Saubere Schule

Umweltbewusst leben- aber wie?

Schulsanitäts-dienst

Wir helfen bei Unfällen.

Werteerziehung

Zielsetzung 

Legitimation
BASS (SchulG §2) Richtlinien

Die realschule ratheim hat sich zum Ziel gesetzt, den gesetzlich vorgeschriebenen
Erziehungsauftrag als Schwerpunkt in ihrem Schulprofil zu verankern. Die Werteerziehung
soll dabei als besonderes Ziel ins Auge genommen und von allen Mitgliedern der
Schulgemeinde als Aufgabe verstanden werden. Die Schulleitung organisiert in
Zusammenarbeit mit der Steuergruppe unterrichtliche und außerunterrichtliche Strukturen, die
dafür Rechnung tragen, dass die Wertekompetenz (werteorientiertes Handeln) der SuS in den
unterschiedlichsten Bereichen gefördert wird. Bestehende und geplante Maßnahmen werden
in Kapitel 2. „Handlungsschwerpunkte“ aufgeführt.
Kinder müssen eine Orientierung für ihr Leben gewinnen. Sie müssen lernen, zwischen Gut
und Böse zu unterscheiden und zu erkennen, was für sie selbst und für andere Menschen gut
oder schlecht ist. Bei der Werteerziehung geht es jedoch nicht um den erhobenen Zeigefinger.
Von Werten zu reden, kommt immer an zweiter Stelle. An erster Stelle geht es darum, dass
Kinder wertebezogene Erfahrungen machen:
 von Beziehungen, die verlässlich sind,
 dass Fairness und Gerechtigkeit auch den Erwachsenen wichtig sind,
 dass es allen besser geht, wenn man sich an Regeln hält,
 dass es im Leben Grenzen geben muss, für sich und für andere.
Unerlässlich ist, dass alle Erziehenden sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind, die
Werteerziehung selber bejahen und sie in ihrem eigenen Handeln verwirklichen.
Die gemeinsame Orientierung muss sich auf die gültigen Wertvorstellungen unserer
Gesellschaft richten. Deren Eckpunkte sind die Würde und Gleichwertigkeit aller Menschen,
das Recht eines jeden Menschen auf Bildung und Erziehung, das Streben nach Glück und
Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität sowie das Leben in einer demokratischen Gesellschaft.
Darüber hinaus werden bei der Erziehung zu werteorientiertem Handeln Aspekte wie
Höflichkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zivilcourage,
Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein, Toleranz, Empathie, Hilfsbereitschaft, Konfliktsteuerung, etc.
in den Focus genommen.

Handlungsschwerpunkte

Schwerpunkt 1: „Wir mischen uns ein“ – Das Logo und der Slogan
„wir mischen uns ein“
Eine moderne Schule braucht ein modernes Logo und ein passendes Motto, mit denen sich die Schulgemeinschaft aus Schülern, Lehrern und Eltern identifizieren kann.
Der Umbau der Schule hat bereits vor vielen Jahren begonnen und inzwischen sind Teile des
Neubaus, die ungeahnte Möglichkeiten für spannendes Lernen und Lehren bieten, bezogen
worden. Die Fach- und Unterrichtsräume sind ausgestattet mit neuer Technik. Die Schüler
lernen in Räumen, die mit Computern, Beamern und Smartboards ausgestattet sind.

Die Form
Unser Logo besteht aus zwei kleinen „r“s, die eng miteinander, Rücken an Rücken stehen.
Dieses Bild verdeutlicht das gemeinsame Bestreben der Eltern und Lehrer, sich für die
Bildung, Erziehung und Entwicklung der Schüler einzusetzen.
Zwischen den beiden „r“s ist – bei sehr genauem Hinsehen – eine Seite des neuen
naturwissenschaftlichen Trakts zu erkennen. Die einzelnen Steine stehen auf Lücke und
erinnern an eine Wirbelsäule, an ein Rückgrat, das die Eltern und Lehrer bei ihrer Aufgabe
stützt. Die drei senkrechten parallelen Linien bzw. Pfeiler stellen die individuellen Wege der
Differenzierungsautobahn dar, die auf der realschule ratheim eingeschlagen werden können,
um zum Ziel zu kommen. Sprachen, Naturwissenschaften oder Sozialwissenschaften, alles
kombiniert mit Informatik, führen zum „Mittleren Schulabschluss“ (Fachoberschulreife).
Egal, was gewählt wird, jeder Weg führt zum Abschluss, alle Wege stehen gleichwertig
nebeneinander. Nach der Schule können verschiedene Wege eingeschlagen werden. Die
Schüler können zwischen einem weiteren Schulbesuch oder einer Ausbildung wählen. Dies
wird durch die beiden Bögen nach rechts oder links verdeutlicht.
Man kann dieses Zeichen auch als sprühende, sprudelnde Vielfalt deuten, als Engelsflügel, die
die Schulgemeinschaft beschützen. Auch ein Blumenstrauß lässt sich erkennen. Er ist fertig
vorbereitet, kann überreicht werden, macht Freude, so wie Lernen Freude macht.

Die Farben
Das Logo sollte Farbe in die Schule bringen. Das Rot steht für Lebendigkeit und Vitalität,
Liebe und Fortschritt. Die Türen zu den Lehrerräumen und den Fachräumen sind rot.
Der von außen weithin sichtbare Aufzugturm ist ebenfalls in der gleichen Farbe.
Das Blau steht für Ruhe, es ist die Farbe des Friedens, führt ins Unendliche und bringt uns der
Wahrheit näher. Die Farben Rot und Blau finden sich beide auch im Logo der Stadt
Hückelhoven, die Träger der Schule ist.
Gelb bedeutet Leichtigkeit und bringt ein Gefühl von Schwerelosigkeit und Heiterkeit. Gelb
schenkt Behaglichkeit und Wärme. Das Prinzip der Kommunikation, des Austauschs und der
gedanklichen Auseinandersetzung wird durch Gelb gefördert.

Die Schrift
Der Name der Schule „realschule ratheim“ ist als „Marke“ schlicht, klein geschrieben, in
moderner serifenloser Schrift und stellt so ein Symbol für Fortschritt und Entwicklung dar.
Das Motto wir mischen uns ein ist wie mit einem Füller in einer Handschrift geschrieben,
die die Tradition der realschule ratheim widerspiegelt.
Das Motto: wir mischen uns ein
Der Begriff „sich einmischen“ wird als positiv besetzte Aufforderung verstanden. Im Sinne
von „Zivilcourage“ und „Gesicht zeigen“ werden alle Mitglieder der Schulgemeinde dazu
aufgefordert, sich in den Schulalltag einzubringen – oder vielleicht auch etwas mehr, nämlich
sich einzumischen.
Die Lehrer, Schulleitung, Sozialarbeiter, Verwaltungspersonal, Gebäudemanagement und
pädagogische Hilfskräfte der realschule ratheim mischen sich in die Bildung und Erziehung
der Schüler ein. Diese Aufgabe wird im Rahmen der drei pädagogischen Säulen
„Werteerziehung“, „Individuelle Förderung“ und „Berufswahlorientierung“ von allen
Beteiligten mit sehr viel Energie, Kreativität und Nachhaltigkeit wahrgenommen.
Die Eltern unterstützen ihre Kinder und begleiten sie aktiv in der Schule, um so eine
erfolgreiche Schullaufbahn zu gewährleisten. Darüber hinaus treten sie zeitnah in Kontakt mit
Lehrern oder der Schulleitung, wenn sich Fragen ergeben, Beratung erforderlich ist,
Erwartungen nicht entsprochen wird oder Verbesserungsvorschläge für den Bildungs- und
Erziehungsprozess an der realschule ratheim vorgetragen werden. Lehrer und
Schulverwaltung empfinden diese Kontaktaufnahme nicht als „Nörgelei“ oder
„Querulantentum“, sondern wertschätzen diese als notwendige „Einmischung“ in die
Schulentwicklung zum Wohle unserer Kinder.
Auch die Schüler bringen sich aktiv – auch außerhalb des Unterrichts – ins Schulleben ein,
indem sie lernen kommunikativ und aktiv Konflikte zu lösen, sich Hilfen und Beratungen zu
holen, konstruktiv Beschwerden vorzutragen und mit kreativen Ideen die Schule zu
entwickeln. An der realschule ratheim ist die Förderung zur Sozialkompetenz in dem Baustein
„Werteerziehung“ im Schulprogramm festgeschrieben. Kinder und Jugendliche sollen zu
mündigen, politisch agierenden, demokratischen und urteilskompetenten Bürgern heranreifen.
Demokratie, Mitbestimmung und eine „Hinseh-„ und „Einmisch- Kultur“ sollen an der
realschule ratheim erlernt, gefördert und gelebt werden.

Schwerpunkt 2: Individuelle Förderung
Das Konzept zur individuellen Förderung der realschule ratheim dient auch der
Werteerziehung, da jeder Einzelne vom System wahrgenommen und gewertschätzt wird, und
bestmöglich nach Schwächen und Stärken gefördert und gefordert wird. Jeder Einzelne und
sein individueller Lernerfolg ist uns wichtig.

Schwerpunkt 3: Hausaufgaben-Konzept

Folgende Inhalte bilden die Schwerpunkte des Hausaufgaben-Konzepts:

Nachhaltige Kontrolle, HA-Manager als Organisationssystem, intensive Schüler- und Elternberatung, Nacharbeiten unter Aufsicht

Umgang mit SuS bei Nichterbringung von Hausaufgaben

  1. Bei nicht erbrachter Hausaufgabe oder fehlendem Unterrichtsmaterial erteilen die Fachlehrer Striche (auch die Note 6 ist mit dem Schulgesetz vereinbar). Mit dem dritten Strich („6″) wird der Schüler / die Schülerin zum Nacharbeiten verpflichtet (Erprobungsstufe am Tag der nicht erbrachten Hausaufgabe in der 7. Std.,alle anderen freitags in der 7.Std.).
  2. Erscheinen SuS insgesamt dreimal beim Nacharbeiten, wird dies dem Klassenlehrer über ein Formblatt mitgeteilt. Dieser reicht das Formblatt weiter an das Sekretariat.
  3. Das Sekretariat organisiert einen Gesprächstermin mit den Eltern.Konrektor/2. Konrektor führt ein Beratungsgespräch mit den Eltern (Folgen, Hilfe- möglichkeiten, Kontrollpflicht, Vereinbarungen) und teilt die vereinbarten Inhalte dem Klassenlehrer mit (auch Schülerakte).
  4. Der Klassenlehrer erhält weitere Benachrichtigung(en), dass der Schüler / die Schülerin dreimal beim Nacharbeiten erschienen ist:- Eltern werden von der Klassenleitung eingeladen (evt. Elternsprechzeit) und auf nicht eingehaltene Vereinbarungen mit der Schulleitung sowie weitere Folgen hingewiesen.- Brief über mangelndes Arbeits- und Sozialverhalten wird durch Klassenleitung versandt.

Schwerpunkt 4: LAMA – Leistungs- und AktivitätenMAppe

Hierbei handelt es sich um ein Sammelsystem, welches das Ordnungsverhalten, das systemische Denken und die Archivierung der erbrachten Leistungen und Aktivitäten fördert.

Schwerpunkt 5: Verkehrserziehung

Verkehrserziehung in den Jahrgangsstufen 5 + 10

Mofaprüfbescheinigung

Schwerpunkt 6: Kultur- und Sportangebote

Tanz-AG, Schulband, Musical-Fahrt, Teakwondo-AG, Volleyball-AG, Fußball-AG, Förderschwimmen, Bundesjugendspiele, Stadt- + Kreismeisterschaften, Sportabzeichen, Leseförderung, Lesewettbewerb, Oper in der Schule, Wettbewerb Netrace, Sprachangebote NL+F als Diff, Fahrt nach England, Cambridge-Zertifikat, Wirtschaftsenglisch,…

Schwerpunkt 7: Präventionsmaßnahmen

Zum Beispiel:

intensive Zusammenarbeit mit dem Schulpolizisten, Jungengruppe, Beratungsgespräche, Check-it, offener Unterricht z.B. im Rahmen der Drogenprophylaxe oder der Sexualberatung, Präventionsmaßnahmen im Unterricht – z.B. Mobbing, „Hilfe holen heißt nicht Petzen“, Konfliktmanagement,…

Schwerpunkt 8: Sozialverhalten

Zum Beispiel:

Lions Quest, Klassengemeinschaftstage, Klassenfahrten, intensives Beratungssystem,

Sitzkreise im Klassenlehrerunterricht, Sozial-AG, Werteerziehung im Schulalltag, Medienerziehung in Klasse 5

Schwerpunkt 9: Saubere Schule

Zum Beispiel:

Mülldienst (Schulhof und Gebäudereinigung), tägliche Toilettenbetreuung, Thema Mülltrennung im Unterricht

Schwerpunkt 10: Lebendige Schulgemeinschaft

Zum Beispiel:

Ehemaligen-Treffen, Projektwochen, Schülerkalender, Schülerbeteiligung an Organsationen und Durchführungen von Schulveranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür, regelmäßige Sitzungen zwischen Schulleitung und Schülervertretung

Schwerpunkt 11: Schulsanitätsdienst

Die Schulsanitäter helfen bei Erkrankungen und Verletzungen von Schülern und Lehrern. Der SSD weist die entsprechenden Verantwortlichen auf unfallträchtige Stellen im Schulgelände und Schulgebäude hin, arbeitet also auch an der Unfallvermeidung.

Die ausgebildeten Schulsanitäter verrichten während der Pausen und in Ausnahmefällen während des Unterrichts ihren Dienst. Ausgangsbasis ist der Sanitätsraum.

Bei Schulveranstaltungen (Tag der offenen Tür, Sportfeste …) stehen die Schulsanitäter für die Erstversorgung der Verletzten zur Verfügung.

Schwerpunkt 12: Streitschlichter / Schülerpaten

Die Gewaltprävention bildet einen bedeutenden Baustein im Rahmen des Werteerziehungs-konzeptes der realschule ratheim.

Die Erziehung zu gewaltfreiem Verhalten verfolgt dabei die folgenden unterschiedlichen Ziele:

 Verhinderung körperlicher Gewalt

(sowohl als primäres als auch als reaktionäres Handeln)

 Verhinderung psychischer Gewalt

 Angstfreies Lernen

 Förderung von Zivilcourage

(im Sinne unseres Mottos: „wir mischen uns ein„)

 Gesellschaftlicher Konsens

(Kooperation mit externen Partnern, Elternberatung, Werteerziehung)

Weitere Informationen sind im „Konzept zur Gewaltprävention und Streitschlichtung

an der realschule ratheim“ nachzulesen.